7 Tipps, wie du als GründerIn ins Tun kommst

Deine Idee steht und du bist euphorisch, endlich deine Selbstständigkeit zu starten.

Die letzten Monate hast du unzählige Kurse besucht, Podcasts gehört und an Master-Mind-Gruppen teilgenommen. Jetzt willst du die Inputs endlich umsetzen und dein Traumbusiness aufbauen.


Doch plötzlich fühlst du dich wie erstarrt und eine Frage kreist ständig in deinem Kopf: „Wie komme ich endlich ins Tun“ Es ist soviel und die Aufgaben scheinen dich zu erdrücken.

Sei ganz beruhigt: Dir geht es wie vielen anderen GründerInnen auch. Du befindest dich auf neuem Terrain und musst erst lernen, dich zu orientieren.


Mit den folgenden 7 Tipps zeige ich dir, wie du als GründerIn ins Tun kommst und dir einen effektiven Tagesablauf schaffst.


Tipp #1 Entspannung first


Du machst dich selbstständig und gehst diesen Weg zum ersten Mal. Wie solltest du also wissen, wie du vorgehst und was für dich am besten funktioniert? Das alles musst du erst herausfinden.

Relax – lehne dich entspannt zurück und mache dir bewusst, dass du ja gar nicht wissen kannst, wo du anfangen sollst.


Sei geduldig mit dir selbst und gehe Schritt-für-Schritt vor. Am besten beginnst du damit an, das große Ganze zu sehen und dir Überblick zu verschaffen.


Tipp #2 Sieh das große Ganz


Es ist ein tolles Gefühl auf den höchsten Gipfeln zu stehen. Der Weitblick und die Übersicht können spektakulär sein. Genau diesen Überblick solltest du dir für deine bevorstehenden Aufgaben verschaffen. Dafür brauchst du aber keinen Berg zu besteigen. So gehst du am besten vor:

Plane konkret

Schreibe dir zunächst jede Aufgabe, die du erledigen willst, auf eine Karteikarte. Notiere jede Kleinigkeit, die dir einfällt.

Sortiere Aufgaben

Dein Fußboden ist mit zahllosen Karteikarten übersät. Was machst du jetzt? Du sortierst die Aufgaben. Dazu bildest du Kategorien (z.B. Marktrecherche, Website erstellen) und ordnest jede Aufgabe einer Kategorie zu. Lege maximal sieben bis neun Kategorien an. So behältst du alles gut im Auge.

Du wirst feststellen, dass langsam Ordnung in den Wust an Aufgaben kommt. So hast du schon grob einen Projektplan angelegt.

Und wenn du gar nicht genau weißt, welche Aufgaben vor dir liegen – obwohl in der Planungsphase alles so einfach schien? Dann frage Menschen, die den Weg bereits gegangen sind. Eine Begleitung bei der Umsetzung kann eine enorme Entlastung sein.


Tipp #3 Lege Zeitfenster fest


Überlege dir, wieviel Zeit du für jede Kategorie benötigst. Wähle eine großzügige Zeitspanne, in die du Puffer einplanst. So bleibst du entspannter und weißt, dass du deine Ziele auch erreichen kannst.

Ein Beispiel, wie du vorgehen kannst:

Anstatt dir vorzunehmen: „Ich werde jetzt meine Website erstellen“ überlege dir, wann du beginnst und bis wann die Website fertig sein soll:

Start: 01. Juni - Ende: 30. Juli

Lege dann die Uhrzeit und die Dauer pro Tag fest:

Zeitbedarf pro Tag 3 Stunden, z.B. von 13:00 bis 16:00 Uhr.

Eine einfache Checkliste hilft dir, wöchentlich deine Ziele zu verfolgen und mit einem Häkchen die Zielerreichung zu dokumentieren.


Tipp #4 Bleibe geduldig


Du bist sehr motiviert und kannst es nicht abwarten, endlich selbstständig zu sein.

Ich möchte dich nicht bremsen, kann aber aus Erfahrung sagen, dass schrittweises Vorgehen ein Schlüssel zum Erfolg ist. Sonst verpufft deine Willenskraft zu schnell. Das solltest du in jedem Fall vermeiden.


Nimm jeden einzelnen Schritt bewusst wahr, den du schon auf dem Weg zu deinem Ziel erreicht hast.


Belohne dich für kleine Erfolgserlebnisse. Sei nett zu dir selbst, auch wenn die Dinge nicht gleich reibungslos funktionieren.


Ruf dir regelmäßig in Erinnerung, wie gut du dich fühlen wirst, wenn du dein Traumbusiness aufgebaut hast. Ein Vision Board hilft dir dabei.



Tipp #5 Geh in Mini-Etappen vor


Setze dir Tagesziele, um deine Selbstständigkeit aufzubauen. Strukturiere deinen Tag und gehe in kleinen Sprints vor, z.B. in 60- oder 90-Minuten Etappen.

Zwischen den Etappen gönnst du dir kleine Auszeiten von ca. 5 bis 10 Minuten. Oberste Devise: weg vom Bildschirm. Mach ein paar Stretch-Übungen, bewege dich oder gehe kurz an die frische Luft. Danach startest du den nächsten Sprint.

Am Ende des Tages feierst du deinen Tagesfortschritt. Erstelle dir ein persönliches Belohnungssystem, z.B. eine Fahrradtour um den See oder ein gutes Essen. So überforderst du dich nicht und findest eine motivierende Vorgehensweise für deine täglichen Etappen zur deinem Traumbusiness.


Tipp #6 Fokussiere dich auf eine Sache


Wissenschaftliche Studien belegen, dass unser Gehirn nicht zum Multitasken geschaffen ist. Es kommt sogar noch schlimmer – Multitasking kann langfristig Schäden im Gehirn verursachen.

Bleibe bei einer Aufgabe und erledige diese mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Lass dich nicht ablenken. Das Abschalten von Handy, E-Mail oder sonstigen möglichen Störfaktoren schafft bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit, vermindert Stress und verbessert die Konzentration.

Setze Prioritäten

Sobald du geübter darin bist konzentriert zu arbeiten, kommt die nächste Aufgabe: festzulegen, auf was du dich fokussierst. Das bedeutet, dass du bewusst Entscheidungen triffst, wie deine Prioritäten aussehen.

Nimm dir am Ende des Tages Zeit, einige Minuten die wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tages zu planen. Diese Aufgabe gehst du als erstes am nächsten Morgen ohne Unterbrechung für mindestens 60 Minuten an.


Tipp #7 Just do it


Du setzt dich an deinen Arbeitsplatz und fängst an. So einfach ist das und so effektiv.


Ein paar Tipps, mit denen dir „Just do it“ auf dem Weg in die Selbstständigkeit gelingt:


a) Halte ein paar Minuten inne und stell dir deine wunderbare Zukunft vor

b) Starte mit einer Aufgabe, die dir leicht fällt

c) Plane Pausen ein, auf die du dich freust

Finde heraus, mit welchen kleinen Tricks du deine Blockaden überwindest. Nach einiger Zeit wirst du auf diese Tricks verzichten können.


Mit Struktur und einer guten Planung wirst du deinem Ziel vom Traumbusiness schnell näher kommen. Mache es dir so einfach wie möglich und gehe in Mini-Steps vor.

Ich liebe Geschichten von Bergexpeditionen. Daraus können wir viel lernen. Nur mit exzellenter Planung, Tages- und Etappenzielen, großer Leidenschaft und Durchhaltevermögen kann der Gipfel erreicht werden.



Wie gelingt es dir, ins Tun zu kommen? Teile deine Erfahrungen und hinterlasse gerne einen Kommentar.

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